Witze erzählen verboten

Schwarzer Smiley ++So wie es scheint ist Österreich dem geistigen Untergang geweiht. Ich spreche hier nicht von unserem maroden Schulsystem, dass Dummheit fördert, anstatt sie auszumerzen. Es geht um das, was man gemeinhin als „Menschenverstand“ bezeichnet. Eine Eigenschaft, die in bestimmten politischen Kreisen nicht gerade häufig in Erscheinung tritt.

Diesmal traf es einen Funktionär der NEOS, der auf dem Altar der „natürlichen Dummheit“ sein politisches Leben aushauchte. So mancher Leser wird es erraten haben, es geht um Günter Hönig, der nun, über einen harmlosen Scherz, ein Scherz, der weder geschmacklos, noch rassistisch oder gar beleidigend war, gestolpert ist:

“Was ist der Unterschied zwischen einem Billa-Kunden und einem Rabbi, der am Samstag Sex hat? Der Billa-Kunde ist ein Rabatt-Sammler, der Rabbi ein Sabatt-Rammler.”

Nicht dass ich einem NEO, der mit so viel Elan aus dem Team geflattert ist, als hätte er innerhalb kürzester Zeit einen Sechspack „Red Bull“ gezischt, eine Träne nachweine, er fiel eben der natürlichen Selektion zum Opfer. Aber es gibt gewisse Grenzen. Und diese wurden von der „Nudelsiebpartei“ eindeutig überschritten. Was ist an diesem Scherz so verwerflich? Stehen unsere jüdischen Mitbürger tatsächlich unter Artenschutz, so dass man über sie keine Witze reißen darf?

Wenn man bei den NEOs also so humorlos ist, wie es scheint, wieso darf dann ein Niko Alm, der als Schöpfer des Nudelsiebschwachsinns berüchtigt ist, noch sein politisches Unwesen treiben? Das war doch mehr als nur peinlich, das mit dem Nudelsieb.

Warum fusionieren die NEOs nicht mit den Grünen und der SPÖ zu einer „Allianz der Dummheit“? Sie könnten sich doch austauschen und voneinander lernen wie man es nicht macht. Mit ihrem Nichtwissen über das Thema, „Wie mache ich sinnvolle Politik“, könnte diese Achse der Dummheit, doch so manches Buch füllen.

Bei den NEOs ist es genauso wie beim Team Stronach, das politische Haltbarkeitsdatum ist abgelaufen, wobei man allerdings festhalten muss, dass das Team Stronach im Prinzip nur für eines gut ist,  jene Proteststimmen einzufangen, die mangels einer Alternative zur FPÖ gewandert wären. Aber das war’s dann auch schon.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!